Nacht der Veränderung

In einer Zeit, in der fremde Herrscher das Land regierten; unterdrückt und geknechtet, schrie das Volk nach Veränderung, sehnte sich nach Freiheit, die Gewaltigen sich in Sicherheit wähnten, erschütterte die Geburt eines Kindes an einem kleinem Ort die Festungen der Macht. Das ganze Land war auf den Beinen, um sich, wie befohlen, zählen zu lassen. Alle waren beschäftigt, unterwegs, als ein paar Reisende die Frage an den Palast stellten: Wo ist der neugeborene König? Wir haben seinen Stern gesehen.
Entsetzen erfüllte den Königshof. Weise, Ratgeber eilten herbei. Sie forschten in den Schriften. Ja, die alten Prophezeiungen sprechen davon, sollte es wirklich geschehen sein, im Haus des Brotes soll der künftige Retter, der Gesalbte erscheinen. Was geschieht hier, wer bedroht die gewonnene Macht?
Freundlichkeit wurde den Reisenden geheuchelt, bereits geschmiedet der Plan der Niedertracht. Doch der Himmel wachte über sein gesandtes Kind. Die Zeit war erfüllt, nichts, niemand konnte das Rad der Zeit drehen. Träume, Visionen, himmlische Wächter umgaben das verheißene Kind. Suchende Reisende aus dem Morgenland, Hirten nachts am Feuer, zwei Anbeter hochbetagt sahen und jubelten, die uralten Worte der Seher wahr geworden sind. Bald würden ihn alle hören, Reich Gottes ist nahe, Reich Gottes ist da.

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